Licht und Fotos

Mein heutiger Blogbeitrag bezieht sich auf die wohl wichtigste Komponente im Bereich der Fotografie – dem Licht.

Ohne Licht, kein Foto – im eigentlichen Sinne. Denn Fotografieren bedeutet schließlich übersetzt „Malen mit Licht“.

In meiner Anfangszeit war ich mir dessen noch nicht so ganz bewusst und habe das Licht als selbstverständlich gesehen und es genommen wie es kam. Mit der Zeit hat sich meine Einstellung jedoch geändert und meine Fotografien wurden allmählig besser.

Irgendwann begann ich damit, auf Lichtsituationen zu warten oder suchte besondere Lichtstimmungen, um in meinen Fotos eine bestimmte Atmosphäre zu schaffen.

Dabei bietet das Licht für mich eine nahezu unendliche Bandbreite an Fasetten. Je nachdem was es durchdringt, wo es aufschlägt, absorbiert oder reflektiert wird. In der Portraitfotografie ist es in den meisten Fällen natürlich die Haut, verschiedene Stoffglichkeiten oder Haare.

Die Kunst liegt aus meiner Sicht vor allem darin, die individuellen Lichter für sich und das Model zu nutzen. Dies geht nur, wenn man weiß, was am Ende für ein Ergebnis stehen soll bzw. was das Zielfoto ist.

Ein Beispiel: Wenn ich versuche weiche und natürlich Portraits erstellen möchte, dann meide ich im Sommer das Licht während der Mittags- und Nachmittagszeit, wenn die Sonne ihren Zenit erreicht hat. Entweder warte den Abend ab oder an Orte wo nur indirektes Licht einfällt.

Noch etwas zu den Lichtarten

Man kann das Licht gut in zwei Kategorien einteilen: natürliches und künstliches Licht.
Beide haben ihre Vor- und Nachteile. Das wichtigste ist jedoch beide Arten zu kennen, um deren Eigenschaften perfekt für sich nutzen zu können. In meiner Fotografie nutze ich beide Lichtarten, aber bevorzuge natürliches Licht, da es wie der Name schon sagt „natürlich“ ist und ebenso wirkt. Es macht Spaß spontan auf die teils flüchtigen Lichtstimmungen einzugehen und sich überraschen zu lassen. Ab und an kommt allerdings auch Kunstlicht in Form von Blitzen mit Softbox zum Einsatz. Der große Vorteil liegt beim Kunstlicht darin, das man zu jeder Tages- und Nachtzeit, jede erdenkliche Lichtstimmung herbeiführen kann. Auch das kann Spaß machen und bringt einen selbst weiter, das Licht in der Fotografie zu verstehen.

Die nachstehenden Arbeiten sind eine Auswahl aus spontan gesehenen und gesuchten Lichtsituationen, um zu verdeutlichen, wie die Wirkung je nach Lichtsituation variiert. Ein paar der Fotos sind inszeniert und stammen aus experimentellen Untersuchungen zum Licht.

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